Wir konzentrieren uns auf Riesling. Keine andere Rebsorte
ist so erstaunlich vielseitig. Nicht nur, dass Riesling in
einzigartiger Weise das Terroir eines Weinbergs
wiederspiegelt, diese Rebsorte ermöglicht auch
eindrucksvolle Weine unterschiedlichster Art — von
knochentrocken bis edelsüß.
Der Schlüssel zur Top-Qualität
eines Weines liegt in der strengen Trauben-Selektion. So
entscheiden wir während der Lese täglich neu, welche Trauben
wir lesen und haben dabei den aktuellen Reifegrad und die
Wetterver-hältnisse stets fest im Blick.
Unzählige Trauben-Partien werden so einzeln vinifiziert.
Aber nur die besten Weine einer Einzellage kommen auf die
Flasche. |
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Je nach Reifegrad unterscheiden wir bei den Prädikatsweinen
ohne Botrytis drei Qualitätsstufen:
Kabinett:
Zart, frisch und fein soll der typische Mosel-Kabinett
schmecken. Er entsteht aus gesunden, normal gereiften
Trauben, die zu Beginn der Lese gepflückt werden.
Spätlese: Diese Weine sind
körperreicher, tiefer und komplexer. Die Trauben sind noch
reifer und werden später gelesen als beim Kabinett.
Auslese: Spät gelesene hochreife
und einzeln selektierte Trauben ergeben sehr langlebige
traumhaft konzentrierte, vor Frucht und Mineralität
strotzende Weine.
Für jede Prädikatsstufe
ist eine Mindestreife gesetzlich vorgeschrieben, die wir
freilich stets übertreffen, weil wir die jeweils
bestmöglichen Weine erzeugen wollen — egal ob Kabinett oder
Auslese. 
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